Wirtschaftsdetektei Habighorst. Internationale Wirtschaftsermittlungen.
Kommanditgesellschaft für nationale und internationale Wirtschaftsermittlungen, Observationen, Recherchen, Aufklärung und Informationsbeschaffung

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Was Sie wissen sollten

Einige Leser dieser Seiten sehen sich erstmals mit der Notwendigkeit konfrontiert, über die Einschaltung professioneller Ermittler für ihr Unternehmen nachzudenken. Es scheint daher opportun, allgemein etwas über die Detektivbranche zu sagen und zu erklären:
Den "Privatermittler", der lässig mit seinem "Dienstausweis" (der übrigens keinerlei offizielle Legitimation darstellt) wedelt und dem sich darauf alle Türen öffnen, gibt es nur im Fernsehen. Jeder, der sich dazu berufen fühlt, kann heute zum Gewerbeamt gehen, ein Gewerbe als Detektiv anmelden und sich selbst einen Ausweis basteln. Der potentielle Mandant, der Schaden von seinem Unternehmen abwenden will, ist also gut beraten, bei der Auswahl einer Detektei sehr kritisch zu sein.
Zu Recht bezeichnet sich die HABIGHORST KG im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern als reine Wirtschaftsdetektei, da sie ohne jede Ausnahme nur Firmen, die im Handelsregister eingetragen sind, als Mandanten akzeptiert. Zudem müssen die zu lösenden Probleme im betrieblichen Umfeld angesiedelt sein. Kategorisch lehnen wir es dagegen ab, den untreuen Ehepartner zu beobachten oder den sprichwörtlichen "Dackel des Pfarrers" zu suchen.
Bereits vor rd. 20 Jahren wurden wir einmal von einem vermutlich unterbeschäftigten Wettbewerber wegen unserer angeblich unwahren Werbeaussage, eine von damals nur 3 reinen Wirtschaftsdetekteien in Deutschland zu sein, auf Unterlassung verklagt. Der Gegner hat den Prozess verloren, obige Behauptung erwies sich -vom Gericht überprüft- als zutreffend.
Ohne wenn & aber gilt bei uns nach wie vor "Schuster bleib' bei Deinen Leisten". Wir folgen dem Rat eines Management-Papstes, die vorhandenen Fähigkeiten keilförmig einzusetzen und uns nicht mit unnützem Ballast zu belasten. Daraus resultiert, daß wir uns ausschließlich mit Ermittlungen und Observationen incl. Technikeinsatz sowie Sicherheitsanalysen für Unternehmen beschäftigen und weder irgendwelche Baustellen bewachen, noch Kaufhausdetektive, Pförtner oder vermeintliche Personenschützer stellen.
Gerade in dem sensiblen Bereich, in dem wir tätig sind, sollte qualifiziertes Personal Pflicht sein. Das gilt nicht nur für die Ermittler und Observanten, sondern auch für die Techniker. Ein Elektriker, der schon einmal eine Home-Videoanlage montiert hat, ist sicher nicht dazu prädestiniert, komplexe konspirative Technik zu konzipieren, zu bauen und zu installieren, von den angeblichen Spezialisten, die mit dem Pseudo-Abwehrkoffer versuchen, Wanzen zu finden, ganz zu schweigen.
Tatsache ist, dass es auch heute bundesweit nur sehr wenige Firmen in unserer Branche gibt, die sich so wie wir spezialisiert haben und aus jahrzehntelanger Erfahrung schöpfen können. Ein Indiz, um diese Spezialisten zu erkennen, ist manchmal, daß sie nicht -in Einzelfällen von kleinen Zeileneinträgen abgesehen- mit großflächigen Anzeigen in den verschiedenen Printmedien (Telefonbücher, "Gelbe Seiten" etc.) werben - man will private Auftraggeber ganz bewusst nicht ansprechen und auf sich aufmerksam machen. Leider wirkt man nämlich oft ungewollt unhöflich, wenn man Privataufträge trotz lukrativer Angebote wegen mangelnden Interesses an der Sache ablehnt.
Leider bezeichnen sich jedoch heute auch unterschiedlichste Anbieter als "Wirtschaftsdetektei". Für den Auftraggeber aus dem Geschäftsbereich wird die Wahl zur Qual. Da gibt es Kaufhausdetektive, die sich über Nacht zu Höherem berufen fühlen oder Sicherheitsunternehmen, die erkannt haben, dass ein vom Nachtwächter zum "Wirtschaftsdetektiv" mutierter Mitarbeiter bei gleichen Kosten mehr Umsatz bringt. Auch "normale" Detekteien, die in ihrem angestammten Privatgeschäft wegen der veränderten gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (Scheidung, Unterhalt etc.) nicht mehr genügend Geld verdienen, kreieren blitzschnell die "Spezialabteilung für Wirtschaftsdelikte" oder andere wohlklingenden Wortschöpfungen.
Vielen dieser selbst ernannten Experten fallen bei der Bezeichnung "Wirtschaft" nur Gastronomiebetriebe ein, zudem ist man oft des Deutschen nur mangelhaft mächtig (wie will man bei diesen Fähigkeiten fein akzentuiert ermitteln, wie sehen anschließend die Berichte aus, was halten Gerichte davon?). Bilanzen sind "böhmische Dörfer", übliche Verfahrensabläufe in Unternehmen (Vertrieb, Buchhaltung etc.) sind ebenso unbekannt, wie die gängigen Gesellschaftsformen. Bei dem Begriff "Verflechtungen" wird folglich auch nur an das Efeu im Wald gedacht.

Wie können Sie sich als potentieller Auftraggeber dagegen schützen, auf derartige Scharlatane hereinzufallen?
Zunächst einmal: Verhalten Sie sich nicht anders, als bei der Anbahnung sonstiger Geschäftsverbindungen auch. Schon eine simple Handelsauskunft (über die man denken kann, wie man will) zeigt zumindest, wie alt das Unternehmen ist und ob es in zurückliegender Zeit finanziell solide war. Sie werden sich wundern, wie viele "Super-Detektive" auf der Prioritätenliste der örtlichen Gerichtsvollzieher Spitzenpositionen einnehmen. Da gibt es z.B. im Frankfurter Raum eine englische Limited (Ltd.) mit dem enormen Haftungskapitel von immerhin rd. € 100,00 (Kommanditanteil auch ganze € 100,00), die mit vielen in- und ausländischen Niederlassungen -selbstverständlich alle mit TÜV-Zertifizierung- und noch mehr fest angestellten Mitarbeitern -natürlich ZAD-geprüft- prahlt. Einige potentielle Auftraggeber könnten so meinen, einen soliden Partner für ihr Anliegen gefunden zu haben. Bei näherem Hinschauen wird man aber feststellen, dass nichts, aber wirklich nichts stimmt. Bei dem „Hauptsitz“ in England handelt es sich um eine Briefkastenadresse und der deutsche "Inhaber" (= spiritus rector) wechselt die Aufenthaltsorte auf ständiger Flucht vor seinen Gläubigern wie andere Leute ihre Hemden. Eine normale Handelsauskunft zeigt, wie oft der "seriöse Chefdetektiv" schon die Eidesstattliche Versicherung (früher „Offenbarungseid“) abgegeben hat und daher so vermögenslos wie die sprichwörtliche Kirchenmaus ist. Nun ist es ja nicht generell verwerflich, finanziell desolat zu sein. Unseriös wird es jedoch in dem Moment, in dem man finanzielle Verpflichtungen betrügerisch eingeht und die Gläubiger anschließend auf ihren Forderungen sitzen lässt. Welche Chance hat bei einer solchen Konstellation ein Auftraggeber, nicht auch betrogen zu werden? Ist jemand, der um's finanzielle Überleben kämpft, der richtige Partner, um von Ihnen vertrauliche Daten und Interna zu erhalten resp. zu erarbeiten? Missbrauch muss dann einkalkuliert werden, bekanntlich sollte man den Bock nicht zum Gärtner machen!
Auch sollten Sie sich auf Ihre eigene Intelligenz, Ihre Lebenserfahrung und auf Ihr Wissen & Können als Führungskraft verlassen. Ein ausführliches Gespräch mit dem Anbieter wird Ihnen zeigen, ob man die gleiche Sprache spricht, auf Augenhöhe verhandelt und ob Ihr Gesprächspartner das von Ihnen geschilderte Problem überhaupt versteht und intellektuell verarbeiten kann. Kein Detektiv zaubert Problemlösungen aus der Kristallkugel, Wunder gibt es auch nicht, den James Bond haben wir und unsere anerkannten Wettbewerber leider ebenfalls nicht in unseren Reihen. Gefragt sind also analytische Fähigkeit, Erfahrung und informelle Kontakte, gepaart mit fundiertem Fachwissen. Mit einem stereotypen Versprechen "das machen wir schon" ist es somit nicht getan. Vielmehr dürfen Sie konkrete Lösungsansätze erwarten, die für jedermann mit genügend Intelligenz und Erfahrung logisch nachvollziehbar und auf Erfolgsträchtigkeit hin zu prüfen sind. Wenn ein Berater bei komplexen Problemen einige Tage Bedenkzeit erbittet, ist das übrigens kein Zeichen von Inkompetenz, sondern spricht im Gegenteil dafür, dass man sich intensiv mit der Sache beschäftigt und eine möglichst optimale Lösung suchen wird.
Anschließend sollte ein schriftliches, vernünftig formuliertes Angebot obligatorisch sein.
Nach der Auftragserteilung werden Profis darüber hinaus regelmäßig detailliert schriftlich berichten (bei Observationen und Einschleusungen sind Tagesberichte unabdingbar), sie haben nämlich nichts zu verbergen. Sie werden auch ständig mit Ihnen im Dialog stehen, um neue Erkenntnislagen zu erörtern und weitere Maßnahmen einvernehmlich abzustimmen.
An dieser Stelle eine ganz wichtige Bitte, auch im Namen unserer renommierten Wettbewerber: Machen Sie in Ihrem eigenen Interesse die Beauftragung einer Detektei zur streng geheimen Verschlusssache! Involvieren Sie auch engste Mitarbeiter nur dann, wenn es zur Umsetzung der geplanten Strategie vollkommen unumgänglich ist. Zu oft haben wir von Mandanten gehört, dass man den "absolut integeren" Herrn X oder Frau Y eingeweiht hat. Anschließend mussten wir uns nicht mehr wundern, warum vertrauliche Dinge im Unternehmen kursierten. Zu wenig wird nämlich bedacht, dass es bewusste und unbewusste Informationsweitergaben gibt. Auch noch so vertrauenswürdige Personen geben oft ungewollt Informationen weiter, weil sie die Wichtigkeit des Details für das Ganze nicht sehen, selbst nicht genügend betroffen sind oder nach dem 2. Bier unbedarft irgendwelche unüberlegten Bemerkungen fallen lassen.
Merke: Je mehr Personen von dem Vorgang wissen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas durchsickert. Torpedieren Sie also nicht Ihren eigenen Erfolg!

Abschließend gilt: Man kann es drehen wie man will und die Suche nach dem vermeintlich billigsten Angebot ganz oben auf seine Fahne schreiben - bei Zahnschmerzen sucht man sich schließlich auch einen renommierten Zahnarzt und geht nicht zum Klempner. Warum sollte man sich dann, wenn das Unternehmen geschädigt und Unterstützung bei der Schadensabwehr oder -minimierung gesucht wird, bei der Wahl seiner Partner weniger sorgfältig verhalten? Bekanntlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied!



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